Warum Rot-Blau im Burgenland der SPÖ schadet

Die SPÖ befindet sich durch Niessls Koalition mit der FPÖ in einem Circulus vitiosus

Ideologische Differenz. Dass die SPÖ mit einer rechtspopulistischen, ausländerfeindlichen und europaskeptischen Partei im Burgenland eine Koalition eingegangen ist, sei ein klassischer Burgenländerwitz – könnte man meinen. Wenige Tage vor diesem Tabubruch demonstrierten Wiener FPÖ-Anhänger vor einem Asylquartier in Wien-Erdberg mit der Parole „Nein zum Asylheim“ beim Einzug von asylsuchenden Familien.

Die jüngsten Ereignisse zeigen dabei wieder, wie fahrlässig und unverantwortlich die FPÖ mit diesem Thema umgeht. Die Sozialdemokratie hat sich in ihrem 125-jährigen Bestehen immer für eine solidarische Gesellschaft eingesetzt und eine Verpflichtung dafür gezeigt, sich für andere einzusetzen. Dass man plötzlich hier so moralisch flexibel agiert wie die burgenländische SPÖ, ist für die Stammwähler ein Schlag ins Gesicht. Durch die herbe Enttäuschung werden vermutlich viele ihr Vertrauen in die SPÖ gänzlich verlieren.

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